Das Low-Budget-Experiment, dass sich schnell vom Geheimtipp zum Kinoerfolg mauserte, ist ein intelligenter und wegweisender Debütfilm, in dem die Regisseure ihre Darsteller psychisch und physisch an den Rand der Erschöpfung trieben. Die Filmgruppe Haxan Film, bestehend aus fünf Studienfreunden der University of Central Florida, bediente sich bei THE BLAIR WITCH PROJECT einer höchst ungewöhnlichen Vorgehensweise, die sie ""method filmmaking"" nannte. Die Hauptfiguren der Filmhandlung sollten den Film selber drehen und wurden mit den Kameras sich selbst überlassen. Sie improvisierten von Anfang bis Ende und erhielten von der Regie nur minimale Anweisungen. Um einen noch größeren Realismus-Effekt zu erzielen, verschärften die Filmemacher die Drehbedingungen. So bekamen die Schauspieler beispielsweise jeden Tag weniger zu essen. Zu dem Zeitpunkt, an dem sie das Haus erreichten, das Schauplatz des Showdowns war, waren sie psychisch und physisch am Rande ihrer Kräfte.
Die Idee für den Film stamme aus der Liebe für die alten Dokumentarfilme der 70er, so Ed Sanchez. Besonders The Legend of Boggy Creek und Big Foot dienten als Vorlage zu THE BLAIR WITCH PROJECT.